Chronologie der dkv-Firmengruppe

2011

GMP-Herstellerlaubnis nach §13 Abs. 1 Arzneimittelgesetz (AMG)

2010

Die beiden Gesellschaften eal und dkv fusionieren zur Produktions- und Vertriebsgesellschaft Euro-Alkohol GmbH (eal).

2006

Euro-Alkohol ist neu aufgestellt

– Übernahme des Vertriebs für die komplette dkv-Gruppe

2004

Inbetriebnahme der neuen Korn- und Getreidebrennerei

– 60.000 Liter Feindestillat pro Tag – 180.000 kg Getreideeinsatz pro Tag – 55.000 Tonnen Getreidebedarf pro Jahr

2003

Baubeginn der neuen Korn- und Getreidebrennerei

2002

Beschluss der dkv-Gesellschafter zum Bau einer eigenen Korn- und Getreidebrennerei

1999

„Reform des BrMonG“ im Rahmen des HSanG

– Intention: Konzentration der Finanzmittel auf landwirtschaftliche Brennereien – Liberalisierung der Alkoholmärkte – Entzug der Zulassung der dkv zum 30.09.2006

1996

ISO-Zertifizierung nach DIN ISO 9001

1994

Kosher-Zertifizierung der gesamten dkv-Produktion

1993

Inkrafttreten des Verbrauchsteuer-Binnenmarktgesetzes

– Verbrauchsteuerharmonisierung – Umstellung von Verschlußlager auf offenes Branntweinlager

1990

Wiedervereinigung Deutschlands mit Ausdehnung der Zuständigkeit auf die fünf neuen Bundesländer

1989

EU-Spirituosen-Verordnung

– Bezeichnungsschutz für Korn

frühe 80er

Erwerb der Euro-Alkohol

– Komplettierung des Verkaufsprogramms der dkv durch – Vertrieb von Alkohol für den industriellen Sektor

1976

Wegfall des Einfuhrmonopols durch EuGH-Rechtssprechung

1972

Übernahme der Firma Klindtworth in Buxtehude

– Rektifikation von Korndestillaten für die dkv und von Alkohol für die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein

1969

Einzug in das Verwaltungsgebäude Kaiser-Wilhelm-Ring

1967 / 68

Absatz von Kornfeindestillaten

– Überschreitung der 200.000 hl A.-Grenze

1964

Einsatz des ersten Meßkammer-Tankwagens

1961 / 62

Absatz von Kornfeindestillaten

– Überschreitung der 100.000 hl A.-Grenze

1954

Aufhebung des Kornbrennverbotes nach 18 Jahren

1950

Gründung der SPIREI Spiritus-Reinigungswerke GmbH

– Lohnreinigung für dkv und Bundesmonopolverwaltung für Branntwein – Verabschiedung des „Gesetzes über die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein“

1945

Neuanfang nach dem Krieg

1936 – 45

Brennverbot und Krieg

1930 / 31

1. Geschäftsjahr

– Übernahme von 6.946 hl A. – Verkauf von 2.646 hl A.

1930

November

Zulassung der dkv als Vereinigung der Kornbrennereien

mit dem Recht zur Übernahme und Verwertung von Kornbranntwein nach § 82 BrMonG durch Bekanntmachung der Reichsmonopolverwaltung vom 20.10.1930

Juli

Erwerb des Fabrikgeländes in Lüdinghausen

Juli

Gründung der Deutschen Kornbranntwein-Verwertungsstelle GmbH in Münster
(Stammkapital: RM 500.000,00)

Maßgebliche Gründe:

– Verlust des Absatzmarktes „Korn“ aufgrund jahrelangen Kornbrennverbotes – Überangebot von Kornbranntwein nach Befreiung von den Herstellungsbeschränkungen – Ruinöser Wettbewerb mit schlechten Qualitäten und Schleuderpreisen in Folge von steigender Erzeugung – Existenzgefährdung vieler landwirtschaftlicher Brennereibetriebe mit angeschlossener Fleisch- und Milchversorgung

Absichten der Gründungsväter:

– Normalisierung des Wettbewerbs – keine Einengung der kaufmännischen Regsamkeit des Einzelnen (kein Zwang zur Ablieferung) – Verbesserung der Produktqualität (Steigerung des Absatzes) – Bekämpfung des Schwarzbrennens – Aufklärung der Verbraucher über die Qualität eines echten Korn

1929

Verabschiedung einer Novelle zum BrMonG, durch die u. a. § 82 a eingeführt wird (gesetzliche Voraussetzung für die Geschäftsaufnahme einer nach § 82 BrMonG zugelassenen „Vereinigung von Kornbrennereien“)